Im Zentrum unserer klinischen Arbeit steht die individualisierte operative Behandlung von Patientinnen und Patienten mit neu diagnostizierten und rezidivierten Hirntumoren. Leitend ist dabei eine einzige Frage: Welche chirurgische Strategie bietet einem konkreten Patienten den größten onkologischen Nutzen bei vertretbarem funktionellem Risiko? Neurochirurgische Entscheidungsfindung verbindet sich hier mit moderner Bildgebung, Histopathologie, molekularer Tumorbiologie und computergestützten Verfahren, eingebettet in ein multiinstitutionelles, internationales Forschungsnetzwerk. Der Zweck bleibt derselbe: die Menschen, die uns ihr Vertrauen schenken.
Mit modernen computergestützten Verfahren und großen klinischen Datensätzen untersuchen wir den Zusammenhang zwischen Resektionsausmaß, klinischer Funktion und operativem Ergebnis, um die chirurgische Entscheidungsfindung zu fundieren.
Das Resektionsausmaß gehört zu den wenigen beeinflussbaren prognostischen Faktoren der Gliomchirurgie, sein onkologischer Wert unterscheidet sich jedoch zwischen den molekularen Subgruppen. Wir verbinden fortgeschrittene Bildanalyse mit mathematischen Verfahren, um Resektionsschwellen zu modellieren, die das Ergebnis einzelner Patientinnen und Patienten verbessern. Durch eine sorgfältige Abschätzung des Risikos neurologischer Defizite wird eine abgewogene Wahl der besten operativen Strategie möglich. Unsere institutionellen Ergebnisse gehen in personalisierte, extern validierte Resektionsmodelle ein, die gemeinsam mit den internationalen Kohorten der RANO-resect-Gruppe und weiteren Partnern weltweit entwickelt werden.
Zur Evidenz→Mit Verfahren des maschinellen Lernens entwickeln wir neue Anwendungen für die Resektion von Hirntumoren. Sie dienen dazu, Areale mit hohem Risiko für Resttumor zu identifizieren, die chirurgische Lernkurve zu unterstützen, den optimalen Zugang zu tiefliegenden eloquenten Tumoren zu berechnen und funktionell hochrelevante Hirnareale der Motorik und Sprache vorherzusagen. Die Übersetzung in die klinische Praxis erfolgt im besonderen Münchner TUM-Umfeld mit einem engen Netz akademischer Kooperationen und industrieller Partner.
Aktuelle Studien→Ein kuratiertes, REDCap-basiertes Tumorregister erfasst operative, radiologische, histopathologische, molekulare und funktionelle Langzeitdaten aller an unserem Zentrum behandelten Patientinnen und Patienten. Es dient zugleich der Qualitätssicherung und als Plattform für unsere Beteiligung an prospektiven, multizentrischen neuroonkologischen Studien sowie für die Entwicklung eigener kontrollierter, neurochirurgisch geführter Interventionsstudien.
Unser Netzwerk→Klinische Gesamtleitung der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am TUM Klinikum rechts der Isar. Mehr als 25 Jahre Erfahrung als Neurochirurg in leitender Funktion.
Oberarzt der Klinik; verbindet operative Praxis, intraoperative Diagnostik und die neuroonkologische Datenbank der Klinik. Schwerpunkt auf neuen Technologien zur räumlichen Kartierung elektrophysiologischer Signale bei Hirntumorpatienten. Mitglied der EANS Section Neuro-Oncology, der EORTC Brain Tumor Group und der Neuroonkologischen Arbeitsgemeinschaft (NOA).
Koordiniert internationale Konsortien zur Resektionsforschung in der Gliom-Neuroonkologie. Aktiv in der Organisation großer internationaler Kongresse, unter anderem im CNS Tumor Track der ASCO, im wissenschaftlichen Komitee der EANO und in der Neuroonkologie-Sektion der EANS. Mitglied der EORTC Brain Tumor Group und der Neuroonkologischen Arbeitsgemeinschaft (NOA).
Leitende Oberärztin der Klinik und erfahrene Neurochirurgin mit klinischem und wissenschaftlichem Schwerpunkt auf navigierter TMS-Kartierung und Meningeomen. Klinischer Schwerpunkt in der Schädelbasis- und Hypophysenchirurgie.
Neurochirurgin mit klinischem und wissenschaftlichem Schwerpunkt auf Meningeomen und Gliombiologie; beteiligt an Studien zu Resektionsergebnissen und molekularer Klassifikation innerhalb der Arbeitsgruppe.
Assistenzärztin im sechsten Weiterbildungsjahr mit besonderer Expertise in TMS-basierter Kartierung und Faser-Traktographie zur präoperativen Darstellung eloquenter Hirnareale.
Assistenzärztin im fünften Weiterbildungsjahr mit MSc in Biomedizin, Schwerpunkt molekular gesteuerte Therapie und Hirnmetastasen; aktiv im molekularen Tumorboard.
Assistenzarzt mit Beiträgen zur Outcome-Forschung bei Hirnmetastasen und zu Arbeiten über präoperatives funktionelles Mapping sowie bildgestützte intraoperative Resektion.
Assistenzarzt im zweiten Weiterbildungsjahr, promoviert in Bioinformatik; verbindet computergestützte Analyse mit klinischer neuroonkologischer Forschung.
MD- und PhD-Doktorand; entwickelt räumliche resektographische Ansätze zur Personalisierung der operativen Strategie beim Gliom und verknüpft Tumorgeometrie mit Resektionsplanung.
Technischer Angestellter und TMS-Spezialist; führt navigierte Motorik- und Sprachkartierungen bei Hirntumorpatienten durch und ermöglicht so sichere Resektionen nahe eloquentem Kortex und subkortikalen Bahnen.
Advanced Practice Nurse mit ausgewiesenem Schwerpunkt auf Patientinnen und Patienten mit neuroonkologischen Erkrankungen; sichert gemeinsam mit dem ärztlichen Team die Kontinuität der Versorgung.
Doppelt zertifizierte (USA und Deutschland) Research RN und Koordinatorin klinischer Studien. Umfassende Expertise in der GCP-konformen Durchführung von industriegesponserten, öffentlich geförderten und prüfarztinitiierten klinischen Studien.
Unsere klinische Datenbank und Studieninfrastruktur tragen die Teilnahme an prospektiven multizentrischen Studien und deren Entwicklung.
Nationale multizentrische neuroonkologische Studie in Kooperation mit der Neuroonkologischen Arbeitsgemeinschaft (NOA). Randomisierte Untersuchung des Einflusses der supramaximalen Resektion auf das Outcome von Patientinnen und Patienten mit Glioblastom. Register: DRKS00035314
Randomisierte, doppelblinde Phase-IIa-Studie zur perioperativen Gabe von Perampanel beim progredienten oder rezidivierten Glioblastom mit dem Ziel, die AMPA-Rezeptor-vermittelte Konnektivität zwischen Neuronen und Tumorzellen zu adressieren. Durchführung innerhalb der Neuroonkologischen Arbeitsgemeinschaft (NOA). EU-CT: 2023-503938-52-00
Randomisierte kontrollierte multizentrische Studie zum Vergleich transkranieller und direkter kortikaler Stimulation für das Monitoring motorisch evozierter Potenziale bei der Resektion supratentorieller Tumoren in Allgemeinanästhesie.
Internationale Studie im Rahmen der EORTC Brain Tumor Group zur Untersuchung neuer neuroonkologischer Therapieansätze durch die Identifikation von Langzeitüberlebenden mit Gliom.
Translationale Studie zur Integration molekularer und massenspektrometrischer Profilierung in die klinische neuroonkologische Entscheidungsfindung.
Akademische multizentrische Studie zur multispektralen intraoperativen Bildgebung mit dem Ziel einer verbesserten Tumordarstellung bei der Resektion hochgradiger Gliome, ergänzend zum klinischen Routineeinsatz von 5-ALA.
Internationale Phase-I/II-Studie zu TNG456, einem oral verfügbaren, hirngängigen PRMT5-Inhibitor, bei Patientinnen und Patienten mit MTAP-deletiertem Glioblastom: MGMT-methylierte Tumoren im Rezidiv sowie MGMT-unmethylierte Tumoren in der Erstlinientherapie. Register: NCT06810544
Die navigierte transkranielle Magnetstimulation (nTMS) ist fester Bestandteil unserer Resektionsplanung bei Tumoren in der Nachbarschaft eloquenten Kortex. Aus der nTMS gewonnene Motorik- und Sprachkarten werden mit der Diffusionstraktographie fusioniert, um den Tractus corticospinalis und zentrale Assoziationsbahnen bereits präoperativ darzustellen. Daraus ergeben sich sowohl der operative Zugangskorridor als auch das sicher erreichbare Resektionsausmaß.
Dieser präoperative Datensatz wird unmittelbar in den Operationssaal übertragen und dort gegen das direkte intraoperative Mapping und Monitoring validiert. So verbindet sich die nichtinvasive funktionelle Lokalisation mit der Echtzeitführung während der Operation entlang desselben Behandlungspfades.
Beispielfall: nTMS-basierte kortikale (grün) und subkortikale (violett) Mapping-Punkte, fusioniert mit der Traktographie des Tractus corticospinalis (orange, links/rechts) und des Fasciculus arcuatus (rosa, rechts), zur Planung des operativen Zugangs.
Fortgeschrittene statistische Verfahren, in denen die Gruppe besondere Expertise besitzt, verbinden diese Schritte zu einer klinisch nutzbaren Entscheidungsunterstützung.
Strukturelle und gewebebasierte Tumorcharakterisierung
Tumortypisierung nach WHO 2021, einschließlich DNA-Methylierungsprofilierung mit dem Heidelberger Hirntumor-Klassifikator
Präoperatives und intraoperatives funktionelles Mapping
Funktionelle Sicherheitsführung in Echtzeit
Fortgeschrittene Statistik für Entscheidungshilfen
Inhalte und Personen sind fest in die neuroonkologische Infrastruktur der TUM School of Medicine and Health eingebunden und reichen in ein breites Netz nationaler und internationaler Partner hinein. Gemeinsam mit diesen Partnern entstehen in den kommenden Jahren klinische Studien mit primär neurochirurgischem Schwerpunkt in der Neuroonkologie.
Trägt die klinische und wissenschaftliche Verantwortung für die chirurgische Neuroonkologie an der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie der TUM.
Neuroradiologie, Neuropathologie, Radioonkologie, Neurologie und Nuklearmedizin am Standort München.
Multizentrische Studien an unserem Zentrum, darunter ATLAS · NOA-29, PerSurge · NOA-30, TRANSEKT, EORTC-1419 und CLINSPECT-M.
Leitung und aktive Mitwirkung in globalen neuroonkologischen und neurochirurgischen Forschungsverbünden.
Die Diagnose eines Hirntumors, oder auch schon der Verdacht darauf, ist für jeden Menschen ein einschneidender Moment. In dieser Situation möchten wir Ihnen eine ruhige und ehrliche Beratung anbieten. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen die Behandlungsstrategie zu finden, die medizinisch fundiert ist und zugleich zu Ihrer persönlichen Lebenssituation passt.
Nicht jeder Tumor und nicht jede Tumorlokalisation profitiert in gleichem Maße von einer ausgedehnten Operation. Deshalb empfehlen wir keine Standardlösung, sondern eine für Sie individuell begründete Therapie.
Im Zentrum unseres Angebots steht die personalisierte Hirntumorchirurgie. Das bedeutet, dass wir sorgfältig abwägen, ob eine Operation vorrangig eine möglichst vollständige Tumorentfernung erreichen, sicher Gewebe für die Diagnose gewinnen, belastende Symptome lindern oder den Weg für die weitere Behandlung bereiten soll. Die aktuellen Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet setzen wir dabei im klinischen Alltag um.
Im Beratungsgespräch besprechen wir mit Ihnen, welches Ziel der Eingriff verfolgt, welche Alternativen bestehen und wie sich Nutzen und Risiken in Ihrer konkreten Situation darstellen.
Wenn bei Ihnen ein Hirntumor diagnostiziert wurde oder ein entsprechender Verdacht besteht, vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Neurochirurgischen Poliklinik / Tumorsprechstunde.
Poliklinik: +49 89 4140-2159
Klinik-Sekretariat: +49 89 4140-2151
Eine Online-Terminvereinbarung ist zusätzlich über Doctolib möglich.
Anfragen zu Kohorten der Resektionsforschung, gemeinsamen Analysen oder zur RANO-resect-Gruppe.
Zuweisung von Patientinnen und Patienten mit neu diagnostizierten oder rezidivierten Hirntumoren zur operativen Beurteilung.
Anfragen zu Studienteilnahme sowie zu translationaler und industrieller Zusammenarbeit.
Angaben gemäß § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) und § 18 Abs. 2 Medienstaatsvertrag (MStV). Stand: August 2026
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
Anstalt des öffentlichen Rechts
Ismaninger Straße 22, 81675 München
Telefon: +49 89 4140-0 · E-Mail: [zentrale Kontaktadresse ergänzen]
Das Klinikum wird vertreten durch den Vorstand. Vorsitzende oder Vorsitzender des Vorstands: [Name ergänzen]. Zuständige Aufsichtsbehörde ist das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Salvatorstraße 2, 80333 München.
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: [USt-IdNr. ergänzen]
PD Dr. med. Arthur Wagner & PD Dr. med. Philipp Karschnia, MSc FEBNS
Sektion Neuroonkologie, Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie
TUM Klinikum rechts der Isar, Ismaninger Straße 22, 81675 München
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[Benennung vor Veröffentlichung mit Klinikleitung und Unternehmenskommunikation abstimmen.]
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Our clinical focus is the individualised surgical treatment of patients with newly diagnosed and recurrent brain tumours. At its centre is a single question: which surgical strategy offers a given patient the greatest oncological benefit at an acceptable functional risk? This links neurosurgical decision-making with advanced imaging, histopathology, molecular tumour biology and computational tools, all embedded in a multi-institutional, international research network — built for one purpose: the patients who put their trust in us.
Using cutting-edge computational tools and large clinical datasets, we study the relationship between extent of resection, clinical functioning, and surgical outcome to guide surgical decision-making.
Extent of resection is one of the few modifiable prognostic factors in glioma surgery, yet its oncological value differs across molecular subgroups of brain tumours. We combine advanced imaging analysis with mathematical tools to model resection thresholds which improve outcome of individual patients. By carefully approximating the risk for neurological deficits, judicious decision-making of the best surgical strategy becomes possible. Our institutional findings are embedded in personalised, externally validated resection models developed together with the RANO resect group's international cohorts and other partners around the world.
See the evidence→Using machine-learning algorithms, we develop novel applications for how we resect brain tumours. Applications are developed to identify brain areas of high risk residual tumour, support the surgical learning curve, calculate the optimal approach to deep-seated eloquent tumours, and predict highly functional brain areas involved in motor or language function. These applications are translated into clinical practice by making use of the unique Munich TUM environment, including a close network of academic collaborations and industry partners.
Current studies→A curated, REDCap-based tumour registry captures operative, radiological, histopathological, molecular and long-term functional data for every patient treated at our centre. It serves as both a quality-assurance instrument and the platform from which we contribute to prospective, multicentre neuro-oncological studies, and from which we are now developing controlled, neurosurgery-led interventional trials.
Our network→Overall clinical leadership of the Department of Neurosurgery, TUM University Hospital rechts der Isar. More than 25 years of experience as neurosurgeon in leadership position.
Consultant neurosurgeon; connects surgical practice, intraoperative diagnostics and the department's neuro-oncology database. Focus on novel technologies to spatially map electrophysiological signals in brain tumour patients. Member of the EANS Section Neuro-Oncology, the EORTC Brain Tumor Group and the German Neuro-Oncology Working Group (NOA).
Coordinates international resection-science consortia in glioma neuro-oncology. Actively involved in the organisation of major international conferences, including the CNS tumor track at ASCO, the scientific committee of EANO, and the neuro-oncology section of EANS. Member of the EORTC Brain Tumor Group and the German Neuro-Oncology Working Group (NOA).
Vice chair of the department and highly experienced neurosurgeon, with a clinical and research focus on navigated TMS mapping and meningioma. Clinical focus on skull base and pituitary surgery.
Neurosurgeon with a clinical and research focus on meningioma and glioma biology, contributing to resection-outcome and molecular-classification studies within the group.
Resident physician in her sixth postgraduate year, with special expertise in TMS-based and fibre-tractography mapping for delineating eloquent brain areas before surgery.
Resident physician in her fifth postgraduate year, holding an MSc in Biomedicine, with a focus on molecular-guided therapy and brain metastases; actively involved in the molecular tumour board.
Resident physician contributing to outcome research on brain metastases and to studies on preoperative functional mapping, including intraoperative imaging-guided resection.
Resident physician in his second postgraduate year, holding a PhD in Bioinformatics and bridging computational analysis with clinical neuro-oncology research.
MD and PhD student developing spatial resecto-graphic approaches to personalise surgical strategy in glioma, linking tumour geometry with resection planning.
Technician and TMS specialist performing navigated motor and speech mapping for patients with brain tumours, enabling safe resection near eloquent cortex and subcortical fibers.
Advanced Practice Nurse with a dedicated focus on patients affected by neuro-oncological diseases, supporting continuity of care alongside the medical team.
Dual-certified (US and Germany) Research RN and Clinical Research Coordinator. Extensive expertise in GCP-compliant management of industry-sponsored, government-funded, and investigator-initiated clinical trials.
Our clinical database and trial infrastructure support participation in, and development of, prospective multicentre studies.
National multicentre neuro-oncology trial conducted in cooperation with the German Neuro-Oncology Working Group (NOA). Randomised study assessing the effects of supra-maximal resection on outcome of patients with glioblastoma. Register: DRKS00035314
Randomised, double-blind phase IIa trial of perioperative perampanel in progressive or recurrent glioblastoma, targeting AMPA-receptor-mediated neuron–tumour network connectivity. Conducted within the German Neuro-Oncology Working Group (NOA). EU-CT: 2023-503938-52-00
Randomised controlled multicentre trial comparing transcranial with direct cortical stimulation for motor-evoked potential monitoring during resection of supratentorial tumours under general anaesthesia.
International trial within the EORTC Brain Tumor Group framework, evaluating novel treatment approaches in neuro-oncology by identifying long-term glioma survivors.
Translational study integrating advanced molecular and mass-spectrometric profiling into clinical neuro-oncology decision-making.
Academic, multi-centre study evaluating multispectral intraoperative imaging to improve tumour visualisation in high-grade glioma resection, alongside routine clinical 5-ALA use.
International phase I/II trial of TNG456, an oral, brain-penetrant PRMT5 inhibitor, in patients with MTAP-deleted glioblastoma: MGMT-methylated tumours at recurrence and MGMT-unmethylated tumours in the first-line setting. Register: NCT06810544
Navigated transcranial magnetic stimulation (nTMS) is embedded in our resection-planning pathway for tumours adjacent to eloquent cortex. Motor and language maps derived from nTMS are fused with diffusion tractography to delineate the corticospinal tract and key association pathways before surgery, defining both the surgical corridor and the extent of resection that can be pursued safely.
This preoperative dataset is carried directly into the operating room, where it is cross-validated against direct intraoperative mapping and monitoring — linking non-invasive functional localisation with real-time surgical guidance across the same patient pathway.
Example case: nTMS-derived motor (green) and subcortical (purple) mapping points fused with tractography of the corticospinal tract (orange, left/right) and the arcuate fasciculus (pink, right), used to plan the surgical approach.
Advanced statistical methods, in which the group holds particular expertise, connect each of these steps into clinically usable decision support.
Structural and tissue-based tumour characterisation
WHO 2021 tumour typing, including DNA methylation profiling with the Heidelberg brain tumour classifier
Preoperative and intraoperative functional mapping
Real-time functional safety guidance
Advanced statistics for decision aids
Content and staff are firmly embedded in the neuro-oncological infrastructure of the TUM School of Medicine and Health, and extend into a wide network of national and international partners. Clinical studies with a primarily neurosurgical focus in neuro-oncology are being shaped together with these partners in the years ahead.
Holds clinical and scientific responsibility for surgical neuro-oncology at the TUM Department of Neurosurgery.
Neuroradiology, Neuropathology, Radiation Oncology, Neurology and Nuclear Medicine at the Munich site.
Multicentre trials conducted at our centre, including ATLAS · NOA-29, PerSurge · NOA-30, TRANSEKT, EORTC-1419 and CLINSPECT-M.
Leadership and active participation in global neuro-oncology and neurosurgical research groups.
Receiving a brain tumour diagnosis — or even the suspicion of one — is a profound moment for anyone. In this situation, we want to offer you a calm and honest consultation. Our goal is to work with you to find the treatment strategy that is medically sound and that also fits your personal life situation.
Not every tumour, and not every tumour location, benefits equally from extensive surgery. That is why we do not recommend a standard solution, but a therapy that is individually reasoned for you.
At the centre of what we offer is personalised brain tumour surgery. This means we carefully assess whether an operation should primarily achieve the most complete tumour removal possible, obtain tissue safely for diagnosis, relieve troubling symptoms, or prepare the way for further treatment. We apply the latest research findings in this field in our day-to-day practice.
In your consultation, we discuss with you what the goal of the procedure is, what alternatives exist, and how the benefits and risks apply to your specific situation.
If you have been diagnosed with a brain tumour, or a brain tumour is suspected, please arrange an appointment at our Neurosurgical Outpatient Clinic / Tumour Consultation.
Outpatient clinic (Poliklinik): +49 89 4140-2159
Clinic secretariat: +49 89 4140-2151
Online appointment booking is also available via Doctolib.
Enquiries about resection-science cohorts, joint analyses or the RANO resect group.
Referral of patients with newly diagnosed or recurrent brain tumours for surgical assessment.
Enquiries regarding trial participation, translational or industry collaboration.
Information pursuant to Section 5 of the German Digital Services Act (Digitale-Dienste-Gesetz, DDG) and Section 18(2) of the Interstate Media Treaty (Medienstaatsvertrag, MStV). Last updated: August 2026
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM University Hospital rechts der Isar)
Public-law institution (Anstalt des öffentlichen Rechts)
Ismaninger Straße 22, 81675 Munich
Telephone: +49 89 4140-0 · Email: [insert central contact address]
The hospital is represented by its Executive Board. Chair of the Executive Board: [insert name]. The competent supervisory authority is the Bavarian State Ministry of Science and the Arts (Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst), Salvatorstraße 2, 80333 Munich.
VAT identification number pursuant to Section 27a of the German VAT Act (Umsatzsteuergesetz): [insert VAT ID]
PD Dr. med. Arthur Wagner & PD Dr. med. Philipp Karschnia, MSc FEBNS
Sektion Neuroonkologie, Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie
TUM Klinikum rechts der Isar, Ismaninger Straße 22, 81675 München
Telefon: +49 89 4140-2151 · E-Mail: nch-office@mri.tum.de
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